Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen – Gesund. Sicher. Zukunftsfähig.
Steigender Wettbewerbsdruck, große Sprünge in der Technologieentwicklung, eine Arbeitswelt, die sich rasant wandelt - die Anforderungen sind gewaltig und verlangen von Unternehmen und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Moderner Arbeitsschutz stellt sich diesen Herausforderungen und hat in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert. Er sichert gesunde Arbeitsplätze in starken Betrieben, trägt zu fairen Wettbewerbsbedingungen bei und entlastet so langfristig die sozialen Systeme. Arbeitsschutz lohnt sich und nutzt allen – Beschäftigten, Verbrauchern und Unternehmen.
Grundlagen und Informationen
Überwachen und Beraten - Aufgaben der Arbeitsschutzverwaltung
Die Arbeitsschutzverwaltung schützt und fördert die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Gesünder, flexibler und qualifizierter arbeiten - vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels gewinnt dies immer mehr an Bedeutung. Die Arbeitsschutzverwaltung hat heute vielfältige Themen zu bearbeiten, im Mittelpunkt steht dabei immer: die Gesundheit des Einzelnen.
Zweistufig und effizient - Organisation der Arbeitschutzverwaltung
In Nordrhein-Westfalen verfügt die Arbeitsschutzverwaltung über einen zweistufigen Verwaltungsaufbau. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales ist oberste Landesbehörde im Arbeitsschutz. Die Landesregierung hat die Staatlichen Ämter für Arbeitsschutz im Zuge der Verwaltungsmodernisierung in die Bezirksregierungen eingegliedert. So vollziehen jetzt die Arbeitsschutzdezernate der fünf Bezirksregierungen den Arbeitsschutz vor Ort. Unterstützt werden das Ministerium und die Bezirksregierungen fachlich und wissenschaftlich durch das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW.
Sicherheit und Gesundheit – Europa und der Bund gestalten mit
Gesunde Arbeit hat eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Die EU-Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 stellt dies deutlich heraus und fordert eine konsequente Überwachung der Arbeitsschutzregelungen. Das Arbeitsschutzhandeln der nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzverwaltung folgt den von der EU formulierten Grundsätzen.
In der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie - GDA - wird die EU-Gemeinschaftsstrategie national umgesetzt. Die GDA hat das zentrale Ziel, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten durch einen effizient und systematisch wahrgenommenen Arbeitsschutz zu erhalten, zu verbessern und zu fördern. Wichtiges Anliegen ist dabei, die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Arbeitsschutzbehörden und den Berufsgenossenschaften nachhaltig zu verbessern.
- Das Internetportal zur Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie
- Informationen zur EU-Strategie 2007-2012
Akteure im Arbeitsschutz - Gemeinsam Probleme lösen
Um Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu sichern und zu fördern, sind unterschiedliche Akteure beteiligt. Arbeitsschutzverwaltung und Berufsgenossenschaften, aber auch die kommunalen Behörden und Arbeitgeber sind gefordert. Die enge Zusammenarbeit der Arbeitsschutzakteure ist ein wichtiges Anliegen der nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzverwaltung.


