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Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen
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Strahlenschutz
Minister Schneider: Mängel bei Röntgenuntersuchungen während Nacht- und Wochenenddiensten
-Arbeitsschutz kontrolliert 127 Röntgeneinrichtungen in NRW-
Bei jeder dritten Röntgenuntersuchung (31 Prozent) mit einem Computertomographen (CT) sind nachts oder am Wochenende Ärztinnen und Ärzte tätig, die nicht über die erforderliche Strahlenschutz-Fachkunde verfügen. Dies ist ein Ergebnis einer Überprüfung durch Beschäftigte der nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzverwaltung im Auftrag des Arbeitsministeriums. „Wir hatten Hinweise bekommen, dass in den Nacht- und Wochenenddiensten in Röntgenabteilungen von Krankenhäusern teilweise kein fachkompetentes Personal im Einsatz ist“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf zur Vorstellung der Ergebnisse. Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen kontrollieren die Arbeitsschutzbehörden nun auch die restlichen Einrichtungen in NRW.
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Wettbewerb: „Unterwegs – aber sicher!“
- Unter diesem Titel suchen der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) innovative Lösungen, die das Unfallrisiko auf dem Arbeitsweg, Schulweg oder beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr senken. Bewerben können sich bis zum 01. Juli 2013 alle Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die in der betrieblichen Verkehrssicherheit aktiv sind.
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Psychische Fehlbelastungen
Pflegekräfte bewerten ihre Arbeit positiv -
BAuA veröffentlicht Bericht zum Arbeitsschutz in der teilstationären Pflege
- Teilstationäre Pflege ist längst nicht so bekannt wie stationäre oder ambulante Angebote. Für Pflegekräfte ist die Arbeit in Tagesstätten oder Tageskliniken aber durchaus attraktiv, denn die psychische und körperliche Belastung ist hier geringer als in den anderen Bereichen. Das ist ein Ergebnis eines Projektes der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der teilstationären Altenhilfe und der teilstationären psychiatrischen Pflege betrachtet hat.
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Anlagen und Arbeitsmittel
Neue Betriebssicherheitsverordnung
Die seit ihrem Erlass im Jahr 2002 im Wesentlichen unveränderte Betriebssicherheitsverordnung soll neu gefasst werden. Ziele sind die Beseitigung inzwischen bekannt gewordener rechtlicher und fachlicher Mängel, eine bessere Umsetzung von EU- Recht, der Abbau von Standard- und Bürokratiekosten, die Beseitigung von Doppelregelungen insbesondere beim Explosionsschutz und bei der Prüfung von Arbeitsmitteln, die Verbesserung der Schnittstellen zu anderen Rechtsvorschriften und nicht zuletzt eine Verbesserung der Anwendbarkeit durch die Arbeitgeber.
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Jugendarbeitsschutz
Welttag gegen Kinderarbeit 2013
- Am 12. Juni 2013 findet der Welttag gegen Kinderarbeit statt. Der Welttag gegen Kinderarbeit ist ein internationaler Aktionstag der durch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) eingeführt wurde. Weltweit müssen Kinder zwischen fünf und siebzehn Jahren unter ausbeuterischen und oft gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen arbeiten. In Deutschland ist Kinderarbeit verboten und das Jugendarbeitsschutzgesetz schützt junge Menschen unter 18 Jahren vor Überforderungen und Gefahren am Ausbildungs- und Arbeitsplatz.
- Weitere Informationen zum Thema "Jugendarbeitsschutz" finden Sie hier
www.lia.nrw.de
www.take-care.nrw.de
Psychische Belastung
Ständige Erreichbarkeit: Experten raten zu klaren Regeln
Um Mitarbeiter vor Überlastung durch ständige Erreichbarkeit zu schützen, sollten Unternehmen klare Regeln zum Umgang mit Handys und Computern schaffen. Eine permanente Verfügbarkeit wirkt sich negativ auf Erholung und Wohlbefinden der Betroffenen aus. Dies ergab eine Auswertung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), die im Rahmen des iga.Reports 23 vorgestellt wird.
Sichere Geräte und Produkte
Produktsicherheit: "Marktkontrollen EU-weit immer erfolgreicher"
Ob Puppen aus giftigem Kunststoff oder Kinderbekleidung mit Verletzungsrisiko: Gefährliche Produkte auf dem europäischen Markt werden immer konsequenter aufgespürt und vom Markt genommen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Meldungen über das EU-Schnellwarnsystem RAPEX um mehr als ein Viertel auf 2.278 gestiegen, zeigt der heute von der Europäischen Kommission veröffentlichte RAPEX-Jahresbericht.
Arbeitsbedingter Stress:
Umfrage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
- Die Hälfte der Arbeitnehmer in Europa ist der Ansicht, dass arbeitsbedingter Stress verbreitet ist, und vier von zehn Arbeitnehmern meinen, dass an ihrem Arbeitsplatz nicht gut damit umgegangen wird.
Arbeitsplatzunsicherheit und umstrukturierung gelten als häufigste Ursache für arbeitsbedingten Stress in Europa.
Programme und Strategien, die es Arbeitnehmern erleichtern, bis zum Rentenalter oder darüber hinaus weiterzuarbeiten, sind nur wenig bekannt, obwohl die Mehrheit der Arbeitnehmer ihre Einführung befürworten.
- Das sind die wichtigsten Ergebnisse der dritten gesamteuropäischen Meinungsumfrage, die Ipsos MORI im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) durchgeführt hat.
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(Quelle/Urheber: Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz)
Psychische Fehlbelastungen
BAuA-Veranstaltung: „Psychische Belastungen und Beanspruchungen“
- Psychische Belastungen bei der Arbeit betreffen längst nicht nur Führungskräfte, sondern Beschäftigte in allen Positionen. Die Beschwerden und Ursachen können dabei so komplex und vielfältig sein, dass sie sich nicht immer leicht und eindeutig beurteilen lassen. Hilfe bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit dem Seminar "Psychische Belastungen und Beanspruchungen". Am 11. und 12. Juni befasst sich die Referentin Dr. Birgit Fritsche mit Analyse und Prävention psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.
- Weitere Informationen finden Sie hier
(Quelle/Urheber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
Neue Leitung des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung

Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW (LIA.NRW) steht ab dem 01. Mai 2013 unter der Leitung von Steffen Röddecke. Er folgt auf Dr. Eleftheria Lehmann, die das LIA.NRW und ihre Vorgängerorganisationen über 16 Jahre geleitet hat.
Das Interesse von Steffen Röddecke am Arbeitsschutz wurde durch seinen Vater geweckt, der in der Gewerbeaufsicht in Niedersachsen tätig war. Nach seinem Abschluss an der Technischen Universität Braunschweig als Dipl.-Ing. Maschinenbau mit der Fachrichtung "Energie- und Verfahrenstechnik", arbeitete er mehrere Jahre in der Eisen- und Stahlindustrie. Im Jahre 1996 wurde er Referatsleiter "Allgemeiner Arbeitsschutz" in der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen. Diese Tätigkeit übte er bis 2007 aus, bis er schließlich Referent und ein Jahr später Leiter des Referates "Arbeitsschutz, Technischer Verbraucherschutz und Eichwesen" der Freien Hansestadt Bremen wurde. Als langjähriger Vorsitzender des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und in dieser Funktion auch im Vorsitz der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) tätig, setzte er bundesweit Impulse in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt.
Das Ruder übergibt Iris Pauli, die seit dem Ausscheiden von Dr. Eleftheria Lehmann als stellvertretende Institutsleitung die Geschicke des LIA.NRW übernommen hat.
Wettbewerb "Unterwegs - aber sicher!"
Der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) suchen noch bis zum 1. Juli 2013 gute Praxis-Beispiele, die das Unfallrisiko senken - sowohl auf Arbeits- und Schulwegen als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr. Mit dem Wettberwerb sollen wirksame Maßnahmen für sicheres Fahren und Transportieren bekannt werden und Anreize für anderen Betriebe zum Nachmachen geben werden.
Bei der Preisverleihung, die auf der A+A 2013 in Düsseldorf stattfindet, werden die ersten drei Plätze mit insgesamt 6.000 Euro prämiert, sowie zehn Fahrsicherheitstrainings unter allen eingesandten Beiträgen verlost.
Betriebssicherheit
NRW-Arbeitsschutz überprüft das Notfallmanagement in Aufzugsanlagen
Der NRW-Arbeitsschutz überprüft in einer landesweiten Schwerpunktaktion rund 500 Aufzugsanlagen in Wohn- und Geschäftshäusern. Bei den Kontrollen in den kommenden Wochen geht es vor allem darum, wie im Ernstfall das Notfallmanagement zur Befreiung von Eingeschlossenen funktioniert. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales heute mit. Bei der Schwerpunktaktion überprüfen die Expertinnen und Experten der Arbeitsschutzverwaltung vor Ort, ob zum Beispiel in den Aufzügen die Möglichkeit zum Notruf vorhanden ist und wie schnell darauf reagiert wird. Dies sollte in der Regel spätestens innerhalb von dreißig Minuten geschehen.
Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie
Erfolgreicher Start für die 2. Runde der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie in Nordrhein-Westfalen
"Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen, aber wir müssen noch stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe eingehen". So die übereinstimmende Einschätzung der Träger der GDA aus den Arbeitsschutzbehörden der Länder, der Unfallversicherungsträger und des Bundes. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung am 10.04.2013 in der Stahlhalle der DASA in Dortmund gefolgt. Neben einem Rückblick auf die 1. GDA-Periode 2008 - 2012 wurden die Inhalte und Planungen der neuen Arbeitsprogramme der GDA vorgestellt. Eingeladen hatten das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) und der Landesverband West der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
DGUV Vorschrift 2 zeigt positive Effekte in den Betrieben
- Verband Deutscher Sicherheitsingenieure veröffentlicht Befragungsergebnisse
- Die DGUV Vorschrift 2 durchdringt mehr und mehr die Betriebe und zeigt positive Effekte. Zu diesem Schluss kommt der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) nach Auswertung einer Mitgliederbefragung, an der im Herbst 2012 1.339 Fachkräfte für Arbeitssicherheit teilgenommen hatten. Zum zweiten Mal in Folge hatte der Verband wissen wollen, wie die neue Unfallverhütungsvorschrift in der Praxis ankommt.
- Zur Pressemitteilung
Terminankündigung: XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014 - Globales Forum Prävention in Frankfurt am Main
Der Weltkongress 2014 bietet Sicherheits- und Gesundheitsschutzexpertinnen und -experten Unternehmen und Beschäftigten, Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik und Behörden, Sozialpartnern sowie allen, die auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes tätig sind, eine Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch.
Gesunde Arbeitsplätze
Betriebliches Gesundheitsmanagement- Bewerbungsphase des 5. Corporate Health Awards gestartet
Unter der Schirmherrschaft der Initiative Neue Qualität der Arbeit werden zum fünften Mal Deutschlands gesündeste Unternehmen gesucht. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen sind aufgerufen, ihre Konzepte und Strategien zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) vorzustellen und einzureichen.
Chemiekaliensicherheit
ECHA präsentiert neue Internetplattform für Gefahrstoffinformationen nach REACH und CLP
- Die richtige Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien ist die wichtigste Grundlage für ihre sichere Verwendung - sowohl für Hersteller und Lieferanten als auch für Beschäftigte und Verbraucher. Um die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien zu vereinheitlichen, hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) jetzt eine neue Kommunikationsplattform im Internet bereitgestellt. Dies teilt die Bundesstelle Chemikalien über die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit.
- Zur Pressemitteilung des BAuA
(Quelle / Urheber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
Gefahrstoffe
Neue IFA-Datenbank hilft bei Gefahrstoffbeurteilung – DNEL-Werte im Online-Überblick
- Die europäische REACH-Verordnung will den Umgang mit Chemikalien sicherer machen. Diesem Zweck dienen unter anderem neue Werte zur Beurteilung chemischer Stoffe, so genannte DNEL-Werte. Die Suche nach DNEL-Werten war bis jetzt aufwändig; eine systematische Zusammenstellung fehlte.
DNEL-Werte, vom englischen Derived No-Effect Level, beschreiben die Konzentration eines chemischen Stoffes, der ein Mensch maximal ausgesetzt sein sollte. DNEL-Werte sind damit eine wichtige Hilfe bei der Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Sie helfen insbesondere beim Umgang mit Stoffen, für die in Deutschland keine verbindlichen Grenzwerte gelten.
Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) stellt DNEL-Werte ab sofort in einer Datenbank kostenlos zur Verfügung. Betriebe, Behörden und andere Interessierte können so schnell und einfach danach suchen, um das Gefahrenpotenzial von Stoffen am Arbeitsplatz zu bewerten. Das betrifft vor allem Chemikalien, für die nationale Arbeitsplatzgrenzwerte fehlen
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- Zur Pressemitteilung der DGUV
(Quelle / Urheber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV))
Nachrichtenbox
Sichere und gesunde Arbeit
Neu: Buß- und Verwarnungsgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht, LV48. Diese überarbeitete Veröffentlichung des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (Stand: Juni 2012) hat zum Ziel, dass bundesweit einheitliche Maßstäbe bei der Ahndung von Verstößen angelegt werden.
Neues Merkblatt "Bühnenfeuerwerke" Das Merkblatt fasst die wichtigsten Informationen zu den rechtlichen Bestimmungen und zur korrekten Lagerung in Bezug auf Bühnen-Feuerwerk zusammen.
Konfliktlösung am Arbeitsplatz. Analysen, Handlungsmöglichkeiten, Prävention bei Konflikten und Mobbing: Ein Handbuch für Führungskräfte zur Versachlichung und Lösung von innerbetrieblichen Konflikten, Konflikteskalationen und insbesondere Mobbing.
Ergebnisse des europaweiten REACH-Überwachungsprojektes in Deutschland: Schwerpunkte des Projekts REACH-EN-FORCE-1 waren die Einhaltung der Vorschriften zur Registrierung (Artikel 5 der REACH-Verordnung) sowie die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter.
INQA-Datenbank Gute Praxis: Unternehmen helfen Unternehmen, die Datenbank sammelt Beispiele guter Praxis aus dem betrieblichen Alltag, darunter praktische Lösungen zur Gefährdungsbeurteilung.