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Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen
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Sichere Produkte
RAPEX-Bericht: Immer weniger gefährliche Produkte auf dem EU-Markt
Dank des Schnellwarnsystems RAPEX werden gefährliche Produkte in der EU immer früher ausfindig gemacht und vom Markt genommen. 2011 wurden ein Fünftel weniger gefährliche Produkte gemeldet als im Jahr zuvor. RAPEX ist ein Schnellwarnsystem zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor gefährlichen Produkten (außer Lebensmitteln). Es hat sich seit 2004 erheblich weiterentwickelt und ermöglicht eine frühe Entdeckung gefährlicher Produkte auf dem europäischen Markt.
Gesunde Arbeitsplätze
Pflegeberuf ist "Schwerstarbeit" - gesund-pflegen-online.de - Aktionsbündnis für die Pflege
Der "Internationale Tag der Pflege" am 12. Mai erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale (1820 - 1910). Sie gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege. Seit damals haben sich die Anforderungen im Pflegebereich stark verändert: Wer im Pflegeberuf beschäftigt ist, macht einen wertvollen, aber auch harten Job. Der heutige Pflegealltag wird geprägt von ständigem Zeitdruck bei gleichzeitigem Anspruch der Pflegebedürftigen auf Zuwendung und er bringt eine Vielzahl von Gesundheitsrisiken mit sich. In der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) engagieren sich deshalb die Arbeitsschutzbehörden der Länder, Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam für die Gesundheit der Beschäftigten in Pflegeberufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Zahl von Muskel-Skelett-Erkrankungen in Verbindung mit psychischen Belastungen zu senken und einen systematischen Arbeitsschutz zu fördern. Speziell für Betriebe und Einrichtungen in der ambulanten und stationären Pflege sowie für Kliniken sind u. a. Online-Selbstbewertungsinstrumente entwickelt worden. Mit Hilfe eines Fragebogens können die Einrichtungen selbst einfach und schnell den aktuellen Stand ihres Arbeitsschutzes überprüfen. Im Anschluss an die Analyse erhalten sie ein, passgenau auf ihre betriebliche Situation zugeschnittenes, Maßnahmenpaket.
Arbeitsbedingungen
Hohe Arbeitszufriedenheit trotz starker körperlicher Belastungen - Arbeitsbedingungen in NRW aus Sicht türkeistämmiger Beschäftiger.
Trotz bisweilen starker - vor allem körperlicher Belastungen - fühlen sich türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplätzen sehr wohl: Die Freude an der Erledigung der Aufgaben und die sozialen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen haben für diese Gruppe von Beschäftigten einen besonders hohen Stellenwert. In Kooperation mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen hat das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.NRW) über 1000 türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verschiedenen Aspekten ihrer Arbeit befragt.
Die Befragungsergebnisse werden dargestellt und kommentiert in der Broschüre transfer 1 "Belastung - Auswirkung - Bewältigung. Arbeitsbedingungen in NRW aus Sicht türkeistämmiger Beschäftigter". Die Broschüre kann unter www.lia.nrw.de > Publikationen und Downloads heruntergeladen oder als gedruckte Version kostenlos beim Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) bestellt werden.
Arbeitszeit
EU-Kommission: Zurzeit kein Änderungsvorschlag zur Arbeitszeitrichtlinie
Bei einer Reihe von Freiwilligen Feuerwehren sorgen Medienberichte für Unruhe, wonach die Europäische Kommission eine Arbeitszeitobergrenze von 48 Stunden für den freiwilligen Einsatz festlegen will.
Die Europäische Kommission hat nun klargestellt, "dass es derzeit keinen Vorschlag gibt, die bestehenden Regeln (EU-Arbeitszeitrichtlinie) zu ändern. Insbesondere hat die Kommission nicht vorgeschlagen, eine Höchstgrenze von 48 Arbeitsstunden für die freiwillige Feuerwehr festzulegen."
"Derzeit verhandeln die Sozialpartner (Arbeitgeber- und Gewerkschaftsverbände) auf EU-Ebene über eine Überprüfung der EU-Arbeitszeitrichtlinie.
Die Kommission hat bereits betont, dass sie aus Respekt vor der Verhandlungsautonomie der Sozialpartner (nach Artikel 155 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union) keine Vorschläge zur Änderung der bestehenden Richtlinien machen wird, bis die Gespräche mit den Sozialpartnern in dem vertraglich festgelegten Zeitraum abgeschlossen sind. Die Verhandlungen werden voraussichtlich bis September 2012 dauern."
Arbeitsschutz
Welltag für Sicherheit und Gesundheitssschutz am Arbeitsplatz 2012
Der Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz findet jedes Jahr am 28. April statt. Er wurde von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen, um auf internationaler Ebene die Prävention von Unfällen und Berufskrankheiten zu fördern. Das diesjährige Thema konzentriert sich auf die Förderung von Sicherheit und Gesundheit an Arbeitsplätzen in einer „grünen Wirtschaft“. Zu grünen Arbeitsplätzen zählen Tätigkeiten wie die Arbeit in Kraftwerken ohne CO2-Emissionen, die Herstellung und die Installation von Solarmodulen, Abfallrecycling oder die Reinigung kontaminierter Umgebungen. Die Arbeitnehmer können dabei sowohl unterschiedlichen, bereits bekannten Risiken ausgesetzt sein (wie z. B. Stürze während des Baus von Windkraftanlagen) als auch neuen Risiken, beispielsweise durch die Exposition gegenüber neuen Stoffen in der Arbeitsumgebung.
Lärm
„Emission: Impossible!“ – Tag gegen den Lärm am 25. April 2012
Schwerpunktthemen des diesjährigen Aktionstages sind die Belastungen durch Fluglärm und die Geräuschumwelt von Kindern.
Lärm geht nicht nur auf die Ohren. Lärm wirkt sich auch negativ auf Körper und Psyche aus – von Schlafstörungen, Konzentrationsmängeln und Leistungsminderung bis hin zum Herzinfarkt. Am meisten macht den Menschen in Deutschland Verkehrslärm zu schaffen. Lärm gehört auch zu den häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz und Lärmschwerhörigkeit zählt zu den am häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.
Psychische Belastungen
NEU - Infoportal "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt"

Mit dem Web-Portal steht Unternehmen und Akteuren im Bereich Personal und Gesundheitsförderung eine neue praxisorientierte Wissensbasis rund um das Themenfeld „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ zur Verfügung.
Nutzer der Seite finden für die Praxis aufbereitetes Wissen, Selbsttests, Unternehmensbeispiele, Medien und Handlungshilfen. Das Internetangebot ist ein zentrales Instrument des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderten Projektes psyGA-transfer.
Das LIA.NRW ist einer von 16 Kooperationspartnern, die unter der Federführung des BKK Bundesverbandes Unternehmen aller Größen und Branchen über Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit informieren und sie in der Umsetzung unterstützen.
Gesunde Arbeitsplätze
Minister Schneider: Hotline für alle Verstöße gegen den Arbeitsschutz
Arbeitsminister Guntram Schneider hat das neue "Arbeitsschutz-Telefon NRW" frei geschaltet. "Damit gibt es jetzt eine landeseinheitliche Hotline, an die sich alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Beschwerden über unzumutbare Arbeitsbedingungen wenden können", sagte der Minister heute (27. Februar 2012) in Düsseldorf. Anrufe beim "Arbeitsschutz-Telefon NRW" werden von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der zentralen Rufnummer 0211 / 855-3311 entgegen genommen.
Arbeitsschutz aktuell 2012
Förderpreis für junge, innovative Unternehmen
Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) als ideeller Träger der "Arbeitsschutz aktuell" und die Hinte GmbH vergeben auch dieses Jahr wieder einen Förderpreis für junge, innovative Unternehmen. Wer sich bis 31. Juli 2012 bewirbt, kann eine komplette Messe-Beteiligung gewinnen!
Jugendarbeitsschutz
Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 gestartet
Der Deutsche-Jugend-Arbeitsschutz-Preis geht in die fünfte Runde. Die Ausschreibung für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 ist angelaufen. Auszubildende, die auf besonders praxisorientierte und innovative Weise einen Beitrag zu mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz entwickelt haben, können bis zum 30. Juni 2012 ihre Beiträge einreichen.
Gesunde Arbeitsplätze
Beim Pflegen gesund bleiben: gesund-pflegen-online.de - mitmachen und gewinnen

Die Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nicht immer einfach zu überblicken. Um es den Betrieben einfacher zu machen, bietet die GDA mit gesund-pflegen-online.de ein Selbstbewertungsinstrument an, mit dem Pflege-Einrichtungen Stand und Risiken in Sachen Arbeitsschutz für Ihren Betrieb erheben können – einfach, effizient, systematisch.
In der GDA - der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie - engagieren sich die Arbeitsschutzbehörden der Länder, Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam für die Gesundheit der Beschäftigten in Pflegeberufen.
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Sichere und gesunde Arbeit
Konfliktlösung am Arbeitsplatz. Analysen, Handlungsmöglichkeiten, Prävention bei Konflikten und Mobbing: Ein Handbuch für Führungskräfte zur Versachlichung und Lösung von innerbetrieblichen Konflikten, Konflikteskalationen und insbesondere Mobbing.
Ergebnisse des europaweiten REACH-Überwachungsprojektes in Deutschland: Schwerpunkte des Projekts REACH-EN-FORCE-1 waren die Einhaltung der Vorschriften zur Registrierung (Artikel 5 der REACH-Verordnung) sowie die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter.
INQA-Datenbank Gute Praxis: Unternehmen helfen Unternehmen, die Datenbank sammelt Beispiele guter Praxis aus dem betrieblichen Alltag, darunter praktische Lösungen zur Gefährdungsbeurteilung.