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Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen
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Arbeit sicher gestalten
Aus LIGA wird LIA - Start für das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung
Zum 1. Januar 2012 werden die Aufgaben des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit in den neuen Einrichtungen "Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen" (Düsseldorf) und "Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen" (Bochum, Bielefeld, Münster) wahrgenommen.
Das neue Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) nimmt im Wesentlichen die Aufgaben der Fachbereiche Gesundheitsrisiken bei der Arbeit und Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung des ehemaligen LIGA wahr: Das LIA.NRW berät und unterstützt die Landesregierung und die Dienststellen des staatlichen Arbeitsschutzes des Landes Nordrhein-Westfalen in Fragen der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. Darüber hinaus nimmt das Institut sicherheitstechnische Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung wahr (Geräteuntersuchungsstelle, Strahlenmessstelle).
Gesunde Arbeitsplätze
Landesregierung verabschiedet die Präsidentin des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW), Eleftheria Lehmann
Beim Abschiedskolloquium für Frau Dr. Eleftheria Lehmann, Präsidentin des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA), hat Arbeitsminister Guntram Schneider erklärt: "Frau Dr. Lehmann hat den Arbeitsschutz und die Arbeitsgestaltung in Nordrhein-Westfalen wesentlich geprägt." Sie habe sich stets von der Frage leiten lassen: "Was erhält die arbeitenden Menschen gesund?", sagte Minister Schneider am 8. Dezember 2011 in Düsseldorf bei der Verabschiedung der LIGA-Präsidentin in den Ruhestand.
Gesunde Arbeitsplätze
Konsequente Überwachung von Risikobetrieben
Der staatliche Arbeitsschutz soll künftig verstärkt diejenigen Betriebe überwachen, in denen ein besonders hohes Risiko für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besteht. Außerdem soll grundsätzlich auch anonymen Beschwerden von Beschäftigten nachgegangen werden. Das haben die Arbeitsminister der Länder auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen am 24.11.2011 auf ihrer Konferenz in Leipzig beschlossen.
Sichere Arbeitsplätze
Kontrollaktion im Einzelhandel: Mängelquote 60%
In vielen nordrhein-westfälischen Betrieben gibt es Mängel beim Arbeitsschutz. Das ist das Fazit einer landesweiten Kontrollaktion der NRW-Arbeitsschutzbehörden im Einzelhandel, deren Ergebnis Arbeitsminister Guntram Schneider am 9. November 2011 im Arbeitsausschuss des Landtages vorgestellt hat.
"Unsere aktuellen Überprüfungen haben bewiesen, dass ein aktives Eingreifen zum Schutz der Beschäftigten dringend notwendig ist", sagte Arbeitsminister Schneider bei der Vorstellung der Ergebnisse der jüngsten Überwachungsaktion. Weitere branchenbezogene Kontrollaktionen folgen.
Jugendarbeitsschutz
Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 gestartet
Der Deutsche-Jugend-Arbeitsschutz-Preis geht in die fünfte Runde. Die Ausschreibung für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 ist angelaufen. Auszubildende, die auf besonders praxisorientierte und innovative Weise einen Beitrag zu mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz entwickelt haben, können bis zum 30. Juni 2012 ihre Beiträge einreichen.
Gesunde Arbeitsplätze
Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2011 ausgezeichnet
Die bad & heizung Kreuz GmbH (Schallstadt, Baden-Württemberg), die Evangelisches Johannesstift Behindertenhilfe gGmbH (Berlin), die Hydro Building Systems GmbH - Werk Gerstungen (Thüringen) sowie die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH (Nordrhein-Westfalen) sind die Gewinner des "Deutschen Arbeitsschutzpreises 2011". Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - A+A 2011 - in Düsseldorf statt. Eine mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besetzte Jury hat die Siegerunternehmen ausgewählt. Die Jury bewertete Produkte oder Prozesse der Unternehmen anhand von Kriterien wie Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit, Innovation sowie Übertragbarkeit in den betrieblichen Alltag.
Die Preisträger wurden von den drei Vorsitzenden der Jury Staatssekretär Gerd Hoofe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Staatsrat Dr. Joachim Schuster, Die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen und Marina Schröder, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ausgezeichnet.
Gesunde Arbeitsplätze
Minister Schneider: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ein immer wichtigerer Wettbewerbsfaktor für Unternehmen
Der Arbeits- und Gesundheitsschutz müssen sich den zunehmenden Belastungen der Beschäftigten am Arbeitsplatz anpassen. Das fordert Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider. "Gerade in Zeiten, in denen psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz stark zunehmen und wir zur Fachkräftesicherung das Potential der älteren Beschäftigen nutzen wollen, müssen wir uns gemeinsam mit Unternehmen und Betrieben verstärkt um die Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen kümmern", sagte Minister Schneider am 20. Oktober 2011 in Düsseldorf.
Gesunde Arbeitsplätze
Beim Pflegen gesund bleiben: gesund-pflegen-online.de - mitmachen und gewinnen

Die Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nicht immer einfach zu überblicken. Um es den Betrieben einfacher zu machen, bietet die GDA mit gesund-pflegen-online.de ein Selbstbewertungsinstrument an, mit dem Pflege-Einrichtungen Stand und Risiken in Sachen Arbeitsschutz für Ihren Betrieb erheben können – einfach, effizient, systematisch.
In der GDA - der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie - engagieren sich die Arbeitsschutzbehörden der Länder, Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam für die Gesundheit der Beschäftigten in Pflegeberufen.
Psychische Belastungen
Kein Stress mit dem Stress - Handlungshilfen für Beschäftigte und Führungskräfte
Die Zahl arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen ist in den zurückliegenden Jahren deutlich angestiegen. Unter dem Titel "Kein Stress mit dem Stress" hat das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) im Kooperationsprojekt psyGA-transfer daher Handlungshilfen für Beschäftigte und Führungskräfte mitentwickelt. Die vorliegenden Broschüren und Selbsteinschätzungsinstrumente können ihren Beitrag dazu leisten, das Thema "Psychische Belastungen" im Arbeitsalltag zu thematisieren und Gefahren frühzeitig als solche erkennbar zu machen.
Nachrichtenbox
Sichere und gesunde Arbeit
REACH - Informationpflicht über besonders besorgniserregende Stoffe. Mit der europäischen Chemikalienverordnung REACH sollen Verbraucherinnen/Verbraucher und Umwelt stärker vor gefährlichen, so genannten besonders besorgniserregenden Stoffen geschützt werden. Kurzinformationen für Handel und Verbraucher bieten drei neue Merkblätter in deutscher und türkischer Sprache.
Konfliktlösung am Arbeitsplatz. Analysen, Handlungsmöglichkeiten, Prävention bei Konflikten und Mobbing: Ein Handbuch für Führungskräfte zur Versachlichung und Lösung von innerbetrieblichen Konflikten, Konflikteskalationen und insbesondere Mobbing.
Ergebnisse des europaweiten REACH-Überwachungsprojektes in Deutschland: Schwerpunkte des Projekts REACH-EN-FORCE-1 waren die Einhaltung der Vorschriften zur Registrierung (Artikel 5 der REACH-Verordnung) sowie die Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter.
INQA-Datenbank Gute Praxis: Unternehmen helfen Unternehmen, die Datenbank sammelt Beispiele guter Praxis aus dem betrieblichen Alltag, darunter praktische Lösungen zur Gefährdungsbeurteilung.